posted by Verena on Apr 15

Vom 8. April bis zum 30. Juni 2010 werden an der  Le Caudan Waterfront in Port Louis Bilder des französischen Photographen Yann-Arthus Bertrand ausgestellt. 120 Exponate des einzigartigen Projekts “Earth from above” zeigen aus der Vogelperspektive gewaltige Naturschauspiele aber auch die Spuren, die der Mensch in der Natur hinterlassen hat. Diesen Anspruch verfolgt Bertrand als passionierte Umweltschützer und Gründer der Umweltorganisation “GoodPlanet” in allen seinen Werken. Bei “Earth from above” handelt es sich um den ambitionierten Versuch,”den Menschen zu zeigen, dass die Erde ein Kunstwerk ist”, so Bertrand.
“Sie sollen dieses Kunstwerk erkennen, sich ihrer Auswirkungen auf die Erde bewusst werden und sich somit für den Umweltschutz sensibilisieren.”

Bevor die mehrfach preisgekrönte Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte, hatte sie einige Hürden zu nehmen. Zwar wurde das Projekt in seinem Ursprung seit 1994 von der UNESCO und privaten Geldgebern wie FUJIFILM und CLUB MED gefördert. Dennoch musste Bertrand für sich und sein großes Team immer wieder Kredite aufnehmen oder eigenes Geld investieren. In erster Linie, um die kostspieligen Flüge mit Flugzeugen oder Hubschraubern zu finanzieren, aus denen die Fotos von über 150 Ländern dieser Erde geschossen wurden.

Im Jahr 200 machten sich dann alle Bemühungen bezahlt und die Ausstellung feierte eine umjubelte Premiere auf den Boulevards von Paris. Vor allem die Bilder, die an den schmiedeeisernen Zäunen des Jardin du Luxembourg befestigt wurden, waren ein Publikumsmagnet. In der Folge bekamen die Bewohner von 110 Städten dieser Erde die als “open air vernissage” konzipierte Ausstellung zu sehen.

Nach Ihrer 10-jährigen Weltreise sind die imposanten, großformatigen Bilder nun auf Mauritius angekommen. Während er durch die schattigen Innenhöfe der Waterfront wandelt, kann sich der Besucher nun einen Eindruck von Teppichfabriken in Rajasthan, Rinderfarmen in Kalifornien, Slums in Nigeria, Baumwollplantagen in der Elfenbeinküste oder Nomadendörfern im Tschad machen. Und nicht nur die einzigartigen Motive, wie der “tree of life” in Kenia, die “fliegende” Perspektive und die durchaus aufschlussreichen Begleittexte hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auch die Botschaft, die Bertrand vermitteln möchte, kommt gerade hier auf Mauritius, in ganz besonderem Maße an. Umgeben von der Schönheit der mauritischen Natur, lassen die Bilder den Betrachter innehalten und ihn die Erde in Bertrands Sinne als schützenswertes Kunstwerk begreifen.

Ein Besuch ist also unbedingt zu empfehlen. Die Ausstellung ist kostenlos und 24 Stunden zu besichtigen. Mehr Informationen über den Künstler und Bilder der Ausstellung finden Sie hier.

posted by Verena on Feb 9

Die Feiertage in Mauritius scheinen kein Ende zu nehmen. Bereits zwei Tage nach dem Hindu-Festivals Maha Shivaratree findet die nächste Feierlichkeit statt: Chinese New Year. Nach dem chinesischen Kalender beginnt das neue Jahr am 14.Februar und wird mit roten Laternen und Dekoration in den Häusern und Straßen gefeiert. Denn die Farbe rot steht in China seit jeher für Glück und das Fortbleiben von bösen Geistern. Familien treffen sich um Feuerwerke und Drachentänze zu beobachten und Glücks-Essen zu verspeisen. Glück bringt beispielsweise der Verzehr von Salat aus rohem Fisch oder gefüllten Teigtaschen. Mitglieder der chinesischen Gemeinde verbringen diesen Feiertag zumeist am Strand oder in Pagoden.

JOY

posted by Verena on Jan 18

Am Sonntag, den 24. Januar 2010 findet im Mahatma Gandhi Institut (MGI) in Moka eine Wohltätigkeitsveranstaltung für geistig beeinträchtigte Kinder statt: Die Einnahmen die bei der orientalischen Tanzveranstaltung „JOY” gesammelt werden, kommen der Gründung eines medizinischen Zentrums für Kinder zu Gute. Die Vorstellung für Schüler und Studenten findet um 14 Uhr statt und kostet 200 Rupien Eintritt. Um 17.30Uhr findet eine öffentliche Vorstellung statt. Kinder unter 12 Jahren zahlen 150 Rupien, Erwachsene 275 Rupien.  Das Event wird von Joie de Vivre Universelle veranstaltet. Unterstützen Sie diesen guten Zweck und lassen Sie sich vom orientalischen Tanz verzaubern!

Tickets sind erhältlich bei Otayo (Tel. 466 99 99)

posted by admin on Jan 10

Am 30. Januar 2010 haben Sie die Möglichkeit die komödiantische Schauspielerin Florence Foresti live in Mauritius zu erleben.

Florence Foresti ist momentan in Frankreich in aller Munde und gehört zu den beliebtesten Comediennes des Landes.

Die gebürtige Französin hat sich schon in ihrer schulischen Laufbahn der Schauspielerei gewidmet und hatte Auftritte in der bekannten französischen Fernsehsendung „Thalassa”. Parallel zu ihrer Arbeit als Graphikdesignerin arbeitete sie an ihrer schauspielerischen Karriere. Ihr Debut hatte sie in dem Theater-Café „Le nOmbril du mOnde” als Teil des Frauen-Trios „Les Taupes Models”. Ihre erste One-Woman-Show „Manquerait plus qu’elle soit drôle” gewann den Jury Preis auf dem Antibes Festival. Die Schauspielerin hatte außerdem Auftritte in den Shows anderer Comedians. Seit 2009 ist sie mit ihrer Show „MotherFucker” auf Tour.

Florence Foresti nimmt in ihrer aktuellen Live-Show vor allem die Geschehnisse des täglichen Lebens aufs Korn, so geht es in ihrem Programm zum Beispiel um die Geschichte einer Mutter, die versucht den Spagat zwischen ihrem Mutterdasein und als Frau zu machen.

Organisiert wird die Veranstaltung von Hemisphere Event.
Datum: Samstag, 30.Januar 2010-01 , 20 Uhr
Dauer: 2 Stunden
Ort: SVICC in Les Pailles
Preis je nach Kategorie: 1500 Rs, 800 Rs, 650 Rs, 400 Rs

posted by admin on Jan 10

Am Sonntag, den 29. November 2009 wird die Band „Group Kiltirel Latanier” ein Konzert im Candos Stadium in Quatre Bornes geben.

Die Gelegenheit die bekannte Band live zu erleben, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Seit genau 30 Jahren ist die „Group Kiltirel Latanier” ein fester und wichtiger Bestandteil der mauritischen Musikszene.

Im Jahr 1979 wurde die Band gegründet und ist seitdem auf der ganzen Insel für ihr Engagement bekannt. Mit ihren Texten versucht sie bis heute ein Zeichen gegen politische und soziale Ungerechtigkeit zu setzen.

Musikalisch gesehen spiegelt die Band den mauritischen Schmelztiegel der Kulturen wider: Die Melodien bewegen sich irgendwo zwischen Afrika und Asien. Die indische Sita gehört ebenso zum Repertoire wie afrikanische Trommeln. Gesungen wird auf Kreol.

Ort: Candos Stadium, Quatre Bornes
Zeit: 15-18 Uhr
Eintrittspreis: 100 Rs

Hier finden Sie einen kleinen Hörtipp!

posted by admin on Jan 10

Als im Jahr 1833 die Sklaverei in allen britischen Kolonien abgeschafft wurde, löste dies einen immensen Arbeitskräftemangel auf den Zuckerrohrplantagen aus. Aus diesem Grunde warben die Plantagenbesitzer Zehntausende Arbeiter aus anderen Ländern an. Unter den Neuankömmlingen befanden sich vor allem Männer aus den armen Regionen Chinas und Indiens. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr indische Gastarbeiter nach Mauritius. Heute sind rund 70% aller Mauritier indischer Abstammung. Den 2. November hat man zu einem staatlichen Feiertag erklärt, an dem man die Ankunft der indischen Gastarbeiter auf Mauritius zelebriert.

posted by admin on Jan 10

Das hinduistische Fest Divali, bei dem der Sieg des Guten über das Böse, also der Sieg des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert wird, findet am 17. Oktober statt. Cureripe, Port-Louis und Quatre Bornes sind die Städte, die für die Feier des Festivals dieses Jahr ausgewählt wurden. Hier werden besonders große Lichtspiele von einem extra aus Frankreich angereisten Team installiert. Doch auf der ganzen Insel wird dieses Fesival zu beobachten und zu erleben sein. Vor nahezu jedem Haus werden Öllampen oder auch elektrische Lichterketten angebracht sein und auf den Straßen werden Kuchen und selbstgemachte Süßigkeiten mit Nachbarn, Freunden und Fremden geteilt.