posted by Verena on Apr 19

Ca. 70 % der Bevölkerung auf Mauritius sind indischen Ursprungs. Dieser Hohe Anteil findet sich auch in den Einflüssen der indischen Küche auf die kreolische, mauritische Küche wieder. Dabei unterscheidet sich die indische Küche in ihren regionalen Besonderheiten in etwa so, wie sich auch die Küchen der einzelnen Länder Europas unterscheiden. So gibt es maritime Einflüsse an den Küsten, alpine Einflüsse in den Hochgebirgen, arabische Geschmacksrichtungen im Westen, chinesische im Osten, usw. Es lohnt sich also ein genauerer Blick auf den lokalen Ursprung der verschiedenen Geschmäcker, um die indische, und somit die kreolische Küche besser zu verstehen.

Die Gelegenheit hierzu bietet sich bis zum 15. Juni im Hotel Intercontinental in Balaclava. Der aus der Region Panjab stammende Küchenchef des Restaurants “Veda” ist mehrere Monate durch sein Heimatland gereist, um die regionalen Küchen des Subkontinentes en detail zu erforschen. Zurückgekehrt nach Mauritius ist er mit folgendem Konzept:
Zur Einführung werden am Montag im “Veda” Spezialitäten aus der Region Chettinad zubereitet. Mittwochs folgen Köstlichkeiten aus Rajasthan. Der Donnerstag gehört dann der touristische erschlossenen Region Goa. Nordindisches aus Punjab wird freitags serviert. Am Wochenende gibt es dann den “Mughlai-Saturday” und den “Kerala-Sunday”. Laut Küchenchef Manav Tuli läßt sich der Variantenreichtum besonders gut durch einen Vergleich der sehr stark gewürzten Chettinad-Küche und der eher milden Goa-Küche herausschmecken. Das Paradebeispiel indischer Küche sei die Region Kerala, da in diesem Bundesstaat wiederum so viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen leben, so dass die regionale Küche -wie in Indien selbst- schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sei. Umso mehr vereinigten sich in ihr jedoch die buntesten Facetten und kräftigsten Gewürze.

Als Rahmenprogramm der indischen Wochen werden Henna-Malereien angeboten, traditionelle indische Tänze dargeboten und Stoffe und Kleider angeboten. Für 1200 Rs genießt man dazu einen indischen Aperitif, eine Vorspeise, eine Auswahl aus drei Hauptspeisen (auch vegetarisch) und einen Dessert.

posted by Verena on Mrz 26

Während in Deutschland die Begeisterung für die japanische Küche keine Grenzen kennt und seit Jahren immer weitere Sushi-Bars eröffnen, ist die Gastronomieszene auf Mauritius in dieser Hinsicht noch ausbaufähig. Schließlich sind Einheimische und Touristen durch die indische, chinesische, afrikanische und nicht zuletzt kreolische Küche bestens und abwechselungsreich versorgt. Wer dennoch auch im Urlaub nicht auf Maki und Co. verzichten will, dem öffnen sich vom 26. März bis zum 3. April die Türen des Suffren Hotels an der Le Caudan Waterfront in Port Louis. Weil den meisten Mauritiern der Biss in die rohen Fischrollen noch völlig unbekannt sein dürfte, organisiert das Restaurant “La Rose des Vents” eine kulinarische Japanwoche, um den Einheimischen die fettarme und gesunde Küche näherzubringen. Die Karte beinhaltet sushi, sashimi und tempura aus rohem Fisch, Shrimps oder Oktopus. Natürlich frisch aus dem indischen Ozean. Daneben werden aber auch japanische Hauptgerichte, überwiegend Reis oder Nudeln, serviert, die von einer Suppe und Okazu-Gerichten mit Fisch, Fleisch, Gemüse, Meeresfrüchten oder Tofu begleitet werden. Alle Gerichte werden durch die typische Soy-Sauce mit dem unverwechselbaren Geschmack des Landes der aufgehenden Sonne abgerundet.