Ausflugsziele

Chamarel

Die Wasserfälle von ChamarelChamarel an sich ist ein kleines Dörfchen, allerdings befinden sich in seiner Umgebung zwei lohnenswerte Ausflugsziele. Um zu ihnen zu gelangen, fährt man von Norden kommend durch Chamarel und folgt einfach der Beschilderung “Terres des Couleurs” (farbige Erde). Die Schilder führen einen schließlich zu einer Art Durchfahrt an der man Eintritt zahlen muss, um weiterfahren zu können (Erwachsene: 75,- Rupies, Kinder unter 12: 25,- Rupies; Öffnungszeiten: tgl. 07 - 18 Uhr). Wichtig: Die Eintrittstickets aufheben! Nach der Durchfahrt wird der Weg abenteuerlicher und man fährt zwischen riesigen Zuckerrohrfeldern hindurch. Schließlich gelangt man zu den Cascade Chamarel (Wasserfällen von Chamarel). Neben dem Parkplatz führen Treppen zur Aussichtsplattform. Von dort aus kann man die Wasserfälle dann in ihrer ganzen Pracht bewundern.

 

Anschließend folgt man weiter der Beschilderung und kommt zu den “Terres des Couleurs” (farbige Erde).Die farbige Erde von Chamarel Auch hier gibt es einen Parkplatz und man zeigt an einem Häuschen sein anfangs gekauftes Ticket vor. Die “Terres des Couleurs” (farbige Erde) gleichen einer Mondlandschaft aus 7 Farben.

Viersprachige Hinweisschilder erklären die chemischen Vorgänge, die stattfanden und somit die Erde “einfärbten”.

Ein kleines Restaurant ist gleich neben der Aussichtsplattform zu finden, jedoch ist es nur in der Hauptsaison geöffnet.

Le Morne 

Die Halbinsel Le Morne liegt etwa 45 Autominuten südlich von Flic en Flac. Der Ausflug lohnt sich insbesondere für Kite- oder Windsurfer, die hier eine Surfschule sowie einen Verleih von Boards etc. finden. Doch auch wenn man dem Wassersport eher abgeneigt ist, kommt man hier auf seine Kosten. Der wunderschöne Strand lädt zum verweilen und braun-werden ein. Insbesondere wenn man ein Stückchen weiter links vom Surfufer sein Handtuch ausbreitet, wird man mit einem “Postkartenpanorama” belohnt. Keine Angst, der Strand wird zwar u. a. von den Hotelgästen genutzt, jedoch ist Strand auf Mauritius immer öffentlich und somit für alle zugänglich. (Anfahrt: Immer Richtung Le Morne, im Ort dann den Schildern “Public Beach” folgen, schon erreicht man den Parkplatz, der mit Surfer-Pickups übersät ist :) )

Baie du Cap

Fährt man nach dem Besuch von Le Morne ein Stück weiter südlich an der Küstenstraße entlang, kommt man automatisch zu Baie du Cap. Hier schlängelt sich die Straße in einer sehr steilen Kurve um einen Felsen herum. Lässt man sein Auto vor oder nach der Kurve stehen, kann man den gegenüberliegenden Felsen auf einer Art Treppe hochsteigen (festes Schuhwerk nötig) und hat einen tollen Blick weit über den indischen Ozean. Angeblich kann man manchmal sogar Haie beobachten.

Le Souffleur

Ein faszinierendes Naturspektakel lässt sich im Süden der Insel bestaunen. Dort schlagen die Wogen des indischen Ozeans beinahe ungebremst auf die Felsküste. Über die Jahre wurde ein Fels ausgehöhlt und gab dem Ort seinen Namen (Le Souffleur-”Blasloch”, Gebläse). Auf keinen Fall sollte man die Holzabsperrung übertreten, denn hier gab es schon böse Unfälle. Bei diesem atemberaubenden Panorama bietet sich ein kleiner Spaziergang entlang der Küste an. (festes Schuhwerk ist empfehlenswert)

Anfahrt: Ist man auf der B8 unterwegs, so geht in L’Escalier kurz vor Ortsende eine Straße rechts weg. Ein kleines Schild soll einen darauf aufmerksam machen, allerdings kann man dieses sehr leicht übersehen. Wer sich nicht sicher ist, sollte einfach jemanden fragen, die Mauris helfen gewöhnlich gerne weiter. Hat man die Abzweigung gefunden, ist der Weg gut ausgeschildert, allerdings abenteuerlich. Man fährt zwischen Zuckerrohrfeldern auf sehr holprigen Straßen.

 

Mit Delphinen schwimmen - Wale beobachten

Das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen! Entlang der Westküste von Mauritius kann man wildlebende Delphine beobachten. Man ist nur ein paar Minuten mit dem Boot unterwegs und schon zeigt einem der Skipper die Stellen, an denen sich die Tiere in den frühen Morgenstunden von der nächtlichen Jagd erholen. Ausgestattet mit Schnorchel-Sachen geht’s dann ins Wasser und man kann die Delphine in ihrer ganzen Pracht bewundern. Wenn man Glück hat, hält sich ein Schwarm von 20 - 30 Tieren an einer Stelle auf und man ist praktisch mitten drin im Geschehen. Oftmals sieht man auch Muttertiere mit ihren Babies, die ihnen nicht von der Seite weichen. Eindrucksvoll ist insbesondere der “Gesang”, den man unter Wasser deutlich hören kann. Toll ist auch, dass man die Tiere schon von weitem sieht, da das Wasser so klar ist.

Mittlerweile gibt es natürlich einige Unternehmen, die an den Delphinen verdienen möchten. Leider verhalten sich viele ziemlich respektlos den Tieren gegenüber und verfolgen sie beispielsweise mit den Booten, um besonders nahe ranzukommen. Das stresst die Tiere jedoch ungemein und früher oder später werden sie sich andere Plätze zum Ausruhen suchen. Außerdem macht es auch keinen Spaß wenn man mit 10 Booten um 5 Delphine kreist. Allerdings gibt es einige wenige Unternehmen, die sich dem Umwelt- und Tierschutz verschrieben haben. Dolswim ltd. beispielsweise engagiert sich, damit die Regierung neue Gesetze zum Schutz der Delphine und Wale erlässt. Der Chef-Skipper ist sogar Vorsitzender einer lokalen Umwelt- und Tierschutzorganisation. Verantwortungsbewusst durchgeführt sind Delphin-Beobachtungen ein unvergessliches Erlebnis.

Dolswim bietet als einziges Unternehmen auf Mauritius Walbeobachtungen an. Um diese Giganten zu sehen, braucht man ein ein bisschen mehr Glück.

Dolswim bietet folgende Touren an (alle starten in Rivière Noire/Black River):

Delphinbeobachtung 2h; Erwachsene: 1200 Rs, Kinder 800 Rs; Getränke inklusive

Delphinbeobachtung und Barbeque auf der Ile aux Bénitiers (Tagesausflug); Erwachsene: 1800 Rs, Kinder 1400 Rs; Getränke und Barbeque inklusive

Delphin- und Walbeobachtung (Halbtagesausflug); Erwachsene: 2500 Rs, Kinder: 1800 Rs; Getränke und Sandwiches inklusive

Walbeobachtung 4h; Erwachsene: 1800 Rs, Kinder: 1200 Rs; Getränke und Sandwiches inklusive

Kontakt: Nathalie 4229281

Tamarind Falls

Die Tamarind Falls sind wohl die berühmtesten Wasserfälle auf Mauritius und es wird sicher keinen Reiseführer geben, der es verpasst diese zu beschreiben :)

Und das zu Recht!! Zwar ist es ein kleines Abenteuer, die Fälle wirklich von nahem zu bestaunen, aber die Mühe wert! Sicherlich kann man auch zum View Point, dem Aussichtspunkt, fahren und dort ein nettes Foto schießen, aber dafür lohnt sich der Weg kaum. Besser ist es, man nimmt sich einen Guide und lässt sich durch den “Urwald” führen, um die einzelnen Stufen der Wasserfälle hinunter zu wandern. Festes Schuhwerk und Moskitospray sind ein Muss! Hier führen enge Wegchen und steile Abstiege in Richtung Wasserfall. Wenn man sich Zeit lässt und vorsichtig runtersteigt, ist das allerdings kein Problem. Die Guides helfen einem im Normalfall auch gerne weiter und zeigen auf welche Steine man am besten steigt, etc. Trotzdem sollte man eine normale bis gute Kondition haben, um den Ab- und Aufstieg gut zu meistern. Die Natur und die Ruhe entschädigen einen in jedem Fall für alle Strapazen, denn hier hat man einen wunderschönen Blick ins Tal und die Fälle selbst sind atemberaubend. Gekrönt wird das Ganze von einem Bad im Becken des Wasserfalls. Das Wasser ist gut erfrischend und belebt die müden Beine auf jeden Fall ;)

Nach der Verschnaufpause geht es dann an den Aufstieg, der um einiges kürzer ausfällt, da man nicht mehr die einzelnen Becken hochwandert sondern einen relativ steilen Pfad am Rande des Tals nimmt.

Oben angekommen ist es noch ein kleiner Fußmarsch bis zum Auto und man merkt spätestens am nächsten Morgen, dass man was getan hat ;)

Anfahrt: Von Westen nach Quatre Bornes kommend, biegt man an der Ampelkreuzung rechts Richtung Vacoas ab. Dieser Straße folgen bis es nach einer Weile rechts nach Henrietta abgeht. In Henrietta einfach den Schildern bzw. der Hauptstraße folgen bis zum Busbahnhof. Hier sind meistens schon einige Guides, die auf Besuch warten. Wer im Voraus etwas ausmachen möchte: Kevin 7926101

Am besten man beginnt die Wanderung um 09:00 Uhr, da man so der Mittagssonne entgeht. Eine Wanderung bis zum 3. Becken und zurück dauert etwa 2,5 Stunden. Wer alle 7 Becken hinuntersteigen möchte, sollte dafür einen ganzen Tag einplanen.

Falls man nach der Wanderung Hunger hat, kann man ein typisches Hindu-Restaurant besuchen. In Ebony Table D’Hote gibt es Gerichte, die normalerweise auf Hindu-Hochzeiten gegessen werden. Wer möchte, kann diese mit den Fingern und auf Bananenblättern essen. Lecker ist es auf jeden Fall! Anfahrt: Von Henrietta aus zurück Richtung Vacoas, jedoch biegt man nicht links auf die Hauptstraße Richtung Quatre Bornes ab, sondern rechts. Nach ca. 10 Minuten ist das Restaurant auf der linken Seite zu sehen.

 Blue Bay

Der Südosten ist generell nicht besonders touristisch erschlossen. Natürlich gibt es Ausnahmen. So auch Blue Bay. Diese Bucht lädt zum ausgiebigen Sonnenbaden und Relaxen ein. Der Strand ist zwar nicht besonders groß, aber schön anzusehen. Besonders die Unterwasserwelt ist sehenswert. Die schützende Bucht macht es auch Anfängern leicht und man sieht sicherlich den ein oder anderen bunten Fisch.

Am Strand gibt es auch die Möglichkeit Bootstouren zu buchen. Ein Preisvergleich ist empfehlenswert. Neben dem Parkplatz sind einige Imbissbuden. Der kleine Hunger kann mit Sandwiches oder Samossas gestillt werden.

L’Aventure du Sucre

Wer auf Mauritius ist, kommt an Zuckerrohr einfach nicht vorbei. Die unendlichen Felder prägen das Landschaftsbild und Zuckerrohr ist überall. Mehr über die Geschichte und die Verarbeitung des Zuckerrohrs lernt man in L’Aventure du Sucre - Abenteuer des Zuckers. Dieses interaktive Museum zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie ein Exportgut eine Nation geformt und verändert hat. Im Norden der Insel, in Pamplemousses, liegt dieses Museum in einer alten Zuckerfabrik. Ein ausgeschilderter Weg führt die Besucher durch die verschiedenen Räume. Anfangs erfährt man mehr über die Bedeutung des Zuckers früher und heute, um dann die Reise des Zuckers nachzuvollziehen. Natürlich kommt auch die Geschichte der Insel nicht zu kurz, die sich ja um den Zucker dreht. Last but not least erklärt die Ausstellung die Ernte und weitere Verarbeitung des Zuckerrohrs.

Die zahlreichen Informationen werden dem Besucher auf unterschiedliche Art und Weise dargelegt. Es gibt an einigen Stellen Videos oder Hörbeispiele, dann wieder Infotafeln oder Ausstellungsstücke. Die Verarbeitung des Zuckerrohrs kann man anhand der originalen Maschinen nachvollziehen.

Auch an die kleinen Besucher wurde gedacht. Zwei Maskottchen führen die Kinder durch die Ausstellung und weisen auf kleine Rätselfragen, extra Filme und interaktive Ausstellungsbestandteile hin. Da können Knöpfe gedrückt, Zahnräder gedreht und an Rohren gehört werden.

Im Erdgeschoss, am Ende des “Rundwegs” ist ein Raum für Wechselausstellungen. So kann beispielsweise mauritische Fotografie angesehen werden oder die Thematik Welthunger und Ernährung wird aufgegriffen.

Wer den Daheimgebliebenen etwas mitbringen möchte, wird in der Museums-Boutique sicherlich fündig. Hier gibt es alles rund um Zucker, aber auch typische Souvenirs, wie T-Shirts, Gewürze, etc.

Auf dem Museumsgelände befindet sich das Restaurant Le Fangourin, das dazu einlädt, den Tag in netter Umgebung ausklingen zu lassen.

Anfahrt: Man folgt der Autobahn in Richtung Norden bis es rechts nach Pamplemousses geht. Allerdings biegt man hier links ab (es gibt große Hinweisschilder) und fährt gleich danach rechts auf das Museumsgelände (die Zufahrtsstraße ist etwas holprig).

Öffnungszeiten: täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr

Entritt: Erwachsene: 250 Rs; Kinder/Studenten: 175 Rs

Kontakt: www.aventuredusucre.com 

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